Eine musikalische Europareise mit dem Kammerorchester Louis Spohr aus Kassel 

Solistinnen: Felicitas Stephan & Pauline Stephan
Leitung: Katalin Hercegh (Ungarn)

Celloherbst am Hellweg Info

Händels Doppelkonzert für zwei Celli in g-Moll, Violoncelles, Vibrez! von Giovanni Sollima (*1962 in Palermo) sowie das vielleicht schönste Werk für Kammerorchester, die Holberg-Suite des Norwegers Edvard Grieg, stehen auf dem Programm, wenn sich zwei herausragende Solistinnen und ein Kammerorchester voll Entdeckerlust und kreativer Leidenschaft gemeinsam auf musikalische Europareise begeben.

Solistinnen des Abends sind Felicitas und Pauline Stephan.

Felicitas Stephan ist die künstlerische Leiterin des Festivals Celloherbst am Hellweg und seit mehr als 20 Jahren im In- und Ausland als Solistin und Kammermusikerin erfolgreich.

Pauline Stephan ist mit dem Gitarristen Julian Richter als „Duo Giussani“ seit 2018 Stipendiatin der Yehudi Menuhin Stiftung Live Music Now, konzertiert deutschlandweit und bekam auch Einladungen als Kammermusikerin und Solistin nach Kroatien und Italien.

Im Jahr 2006 gaben Katalin Hercegh (Violine), Joachim Schwarz (Viola) und Wolfram Geiss (Violoncello) ihrer persönlichen Vision eines Orchesters den institutionellen Rahmen, mehr noch, eine Heimat: das Kammerorchester Louis Spohr. Benannt nach dem Komponisten und Geiger Louis Spohr, der im 19. Jahrhundert über Jahrzehnte hinweg das Musikleben prägte.

Unter der künstlerischen Leitung von Katalin Hercegh finden sich im Kammerorchester Louis Spohr Musiker aus ganz Deutschland zusammen, um ihrer gemeinsamen Vorstellung zu folgen: Der Vorstellung einer Zusammenarbeit auf Augenhöhe, mit dem Ziel, gemeinsam etwas Besonderes jenseits der bestehenden Institutionen zu schaffen, eine Arbeit mit hoher Eigenverantwortung der einzelnen Musiker, eine Arbeit in unterschiedlichen Besetzungen, vom Kammermusikensemble bis hin zum klassischen Orchester, eine Arbeit ohne Dirigent. Das Ergebnis sind spannungsvolle und energiegeladene Interpretationen und Programme, die alle Sinne des Zuhörers ansprechen. 2009 erhielt das Orchester den Kulturpreis der Stadt Kassel, es ist regelmäßiger Gast bei den Kasseler Musiktagen und hat seit 2014 eine feste Konzertreihe in Kassel.

Foto © Volker Beushausen