FELICITAS STEPHAN (CELLO) & WOLFGANG LEHMANN (GITARRE)

SPANISCHE UND SÜDAMERIKANISCHE MUSIKPERLEN

Felicitas Stephan (Cello) und Wolfgang Lehmann (Gitarre) stellen vor allem spanische und lateinamerikanische Musik vor, die sowohl von der klassischen Tradition als auch von der vielfältigen Volksmusik beeinflusst ist. Dabei verspricht die außergewöhnliche Verbindung von zwei durch Tonlage, Material und Form verwandten Instrumenten ein besonders faszinierendes Konzerterlebnis. Denn die Kombination von gezupften und gestrichenen Tönen ermöglicht ein Klangfarbenspektrum, das in der Kammermusik seinesgleichen sucht.

Das Repertoire des Duos reicht von alter Musik, bei der die Gitarre den Continuo-Part der Laute übernimmt, über Bearbeitungen aller Stilrichtungen bis hin zu Kompositionen der „spanischen nationalen Schule“ und Werken südamerikanischer Komponisten.

Im Mittelpunkt ihres aktuellen Programmes stehen insbesondere die spanischen Komponisten Enrique Granados, Manuel de Falla und Joaquin Nin.

In Spanien entstand um 1900 eine Musik von starkem nationalem Kolorit, die sich auf die feurigen und eigenwilligen Rhythmen der Volkstänze Bolero, Fandango, Malagueña und Seguidilla gründete. Eleganz und Grazie, Humor, Schönheit und Schlichtheit kennzeichnen die Klangsprache der spanischen Musik, die nördlich der Alpen noch viel zu wenig bekannt ist, jedoch stets Sehnsüchte weckt.

Die ausdrucksvollen Kantilenen des Cellos und die rhythmische Kraft der Gitarre ergänzen sich hier besonders gut im musikalischen Dialog, der sowohl das Publikum als auch die Presse immer wieder begeistert. Das Duo, das seit über 10 Jahren im In- und Ausland konzertiert, hat sich nach einem der berühmtesten Musiker des 20. Jahrhunderts benannt, dem spanischen Cellisten Pablo Casals.

Obwohl Felicitas Stephan und Wolfgang Lehmann an derselben Hochschule studierten, bedurfte es vieler Jahre und einer Reise nach Spanien, bis sie sich kennenlernten. Als sie sich 1996 schließlich im mallorquinischen Soller trafen, glich dies einer kreativen Faszination auf den ersten Ton: Beide in der Klassik zuhause, aber mit einer Seele, die Lateinamerikanisches spürt. Ein Duo entstand, das sein dramatisches Temperament in den großen Werken der spanischen nationalen Schule ebenso zum Ausdruck zu bringen vermag wie in den Pretiosen alter Musik.

Pressestimmen
„Mit einer Originalkomposition für Gitarre und Cello von Zenamon sorgten sie für Gänsehaut beim Publikum; ein Wechselspiel aus munteren und melancholischen Tönen, das passender nicht hätte dargeboten werden können.“
Westfälischer Anzeiger

„Felicitas Stephan und Wolfgang Lehmann bewiesen ihre Meisterschaft im temperamentvollen und einfühlsamen Spiel.“
Münchner Merkur

„Felicitas Stephan und Wolfgang Lehmann träumen auf Sonho Brasileiro in der Tat zusammen einen wunderschönen Traum. Zu hören ist auf sehr sinnliche, stoffliche Weise genau das, was die Musik Brasiliens im vergangenen 20. Jahrhundert so berühmt gemacht, ihr weltweit so viele begeisterte Anhänger beschert hat: Leichtigkeit und Raffinesse, Vielfarbigkeit, lebendiger Puls und Entspanntheit. Musik mit Seele. Nichts wirkt hier verstaubt, akademisch rezitiert. Die meist vom Cello geführtem Melodielinien haben viel Luft zum Atmen, schwingen, sind nie zu dick aufgestrichen. Sonho Brasileiro ist insgesamt eine jener Scheiben, deren Klänge auf angenehmste und schönste Weise in den Gedanken bleiben.“
Akustik Gitarre