Felicitas Stephan & Tobias Bredohl

Felicitas Stephan & Tobias Bredohl

DAS PROGRAMM ZUM BEETHOVENJAHR 2020

MEISTERWERKE VON BEETHOVEN, BRAHMS UND BLOCH

Mit seinem Programm zum Beethovenjahr 2020 bezaubert das Duo Felicitas Stephan & Tobias Bredohl sein Publikum. Ob Pisa, Herne, Paris, Mailand, Murcia oder Unna, mit seinem grandiosen Wechselspiel und interessanten europäischen Kompositionen geht das Duo auf eine spannende musikalische Europareise. Felicitas Stephan und Tobias Bredohl präsentieren mitreißende Interpretationen bedeutender Werke von Ludwig van Beethoven, Johannes Brahms und Ernest Bloch.

Die Cellistin Felicitas Stephan und der Pianist Tobias Bredohl bieten eine faszinierende Verbindung von Erfahrung und Frische, der man sich kaum entziehen kann.

Felicitas Stephan, Violoncello

Die künstlerische Leiterin des Festivals „Celloherbst am Hellweg“ war als gebürtige Mannheimerin mit europäischen Wurzeln bereits im Alter von 7 Jahren Schülerin des legendären Solocellisten Hans Adomeit. Ihr Studium bei Carl-Gustav Settelmeier schloss sie in Dortmund mit der künstlerischen Reifeprüfung ab. Meisterkurse u. a. bei Prof. Sebastian Baer, Prof. Maria Kliegel und William Pleeth ergänzten ihre Ausbildung.

Ob Teatro Verdi in Pisa oder Robert Schumann-Haus in Zwickau, ob Kulturhauptstadt RUHR.2010 oder Festivals am Gardasee, ob fränkische und havelländische Musikfestspiele, Schönberger Musiksommer, Konzerte an der Ostsee von Kühlungsborn bis auf den Darß, ob Stuttgart, Hamburg, Antwerpen, Paris, Turin, Rom, Trient, Neapel, Graz, Split, Brasov oder Murcia – seit mehr als 20 Jahren gibt sie europaweit Kammerkonzerte in Duo- und Trio-Besetzungen und als Solistin unterschiedlicher Kammerorchester.

Ihre Konzerte sind ein Erlebnis, das die Kostbarkeit des Momentes nachhaltig spürbar werden lässt. Mit überraschender, dramatischer Erzählkunst vermittelt Felicitas Stephan Bilder von knisternder Spannung und packender Emotionalität, wobei ihr anrührender, farbenreicher Klang dem Publikum reine Freude und bleibende Glücksmomente schenkt.

Auf diese Weise entlockt sie großen Komponisten Geheimnisse, geleitet vom Reichtum ihrer phantasievollen Interpretationen und dem Klang ihres wunderbaren flämischen Cellos, gebaut 1752 von Joseph Benoît Boussu.

Tobias Bredohl, Klavier

Tobias Bredohl gilt als einer der vielseitigsten Pianisten seiner Generation und war bereits als Vierzehnjähriger Jungstudent von Gregor Weichert, bevor er bei ihm 1994 an der Musikhochschule Detmold das Klavierstudium aufnahm. Dort legte er 1999 die künstlerische Reifeprüfung, 2003 das Konzertexamen ab.

Nach Erfolgen bei zahlreichen nationalen und internationalen Wettbewerben ( Preise beim Schubert-Wettbewerb Dortmund 1997, beim Premio F. Durante Napoli 2000 und beim Wartburg-Klavierwettbewerb Eisenach 2003) begann er seine internationale Konzerttätigkeit als Solist und Kammermusiker. Mehrere CD-Produktionen zeigen sein künstlerisches Wirken.

Von seiner umfangreichen musikalischen Tätigkeit zeugen auch Engagements wie die Leitung des Kindermusicals ‘ Emil ‘ am Operettenhaus Hamburg und seine Arbeit als Kirchenmusiker und Chorleiter.

Von 2009 bis 2014 war Tobias Bredohl Lehrbeauftragter an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf, der er nun als Lehrkraft für besondere Aufgaben angehört.

Foto © Volker Beushausen


Pressestimmen

Die Cellistin Felicitas Stephan beeindruckt durch einen farbenreichen Klang, der das Publikum berührt. Sie zieht bei ihren Konzerten alle Register des Violoncellos.
(Westfälische Rundschau)

Die Zuhörer erleben eine mitreißende Verbindung von Erfahrung und Frische, der man sich kaum entziehen kann: „Die beiden Musiker nahmen die Zuhörer mit auf eine musikalische Reise voller Leidenschaft und Liebe mit einem Repertoire, bei dem trotz der klassischen Werke nichts verstaubt wirkt. Ihre Musik hat Seele“.
(Westfälische Rundschau 2/2016).

Frisch, leidenschaftlich und nuanciert.
(Braunschweiger Anzeiger 02.05.2017)

Duo Casals

Duo Casals

FELICITAS STEPHAN (CELLO) & WOLFGANG LEHMANN (GITARRE)

MUSICA MEDITERRANEA

Das endlos flirrende und leuchtende Blau des Mittelmeeres, der betörende Duft und die fröhlichen Farben der Orangen und Zitronen, Haine voller silbrig glänzender Olivenbäume gepaart mit unbekümmerter Lebensfreude und mediterranem Lebensgefühl haben den Mittelmeerraum zu einem Sehnsuchtsort werden lassen, dessen Anziehungskraft auch in den vom Duo Casals präsentierten musikalischen Werken zum Ausdruck kommt.

Mit seinem aktuellen Programm „Musica Mediterranea“ entführt das Duo Casals sein Publikum an die Gestade des Mittelmeeres und darüber hinaus. Die beiden Musiker erzählen Geschichten aus Spanien, Italien und Frankreich, die den Zauber warmer Sommernächte und lichtdurchfluteter Landschaften vor unserem inneren Auge erstehen lassen und nehmen ihre Zuhörer auch mit auf den südamerikanischen Kontinent.

Dabei ging es den beiden Musikern darum, die Musik in einen neuen, persönlichen Kontext zu bringen. Im Zentrum des Programms steht das Mittelmeer, das besonders für die Cellistin Felicitas Stephan immer wieder Kraft- und Inspirationsquelle für ihr künstlerisches Schaffen ist. Stephan beschäftigte sich bei ihren vielen Aufenthalten am Mittelmeer mit dessen Geschichte und kulturellen Verbindungen und stöberte auch in eigenen Erinnerungen. „Der Kulturkreis des Mittelmeeres hat viel mehr Gemeinsamkeiten, als es uns oft bewusst ist. Mir ist es wichtig zu zeigen, dass uns alle mehr verbindet als trennt“.

Das Duo Casals lässt ein Klangfarbenspektrum entstehen, das in der Kammermusik seinesgleichen sucht. Die Zuhörer erwartet ein besonders faszinierendes Konzerterlebnis mit den gestrichenen Tönen des Cellos und den gezupften der Gitarre. Das Duo Casals ist in der Klassik zuhause, aber mit einer Seele, die wahre Emotionen kennt. Felicitas Stephan und Wolfgang Lehmann berühren ihr Publikum mit einer Musik, die sowohl tief empfundene  Leidenschaft als auch unbeschwerte mediterrane Lebensfreude auszudrücken vermag.

Felicitas Stephan (Cello) und Wolfgang Lehmann (Gitarre) stellen spanische, italienische und französische Musik vor, die sowohl von der klassischen Tradition als auch von der Vielfalt südeuropäischer Volksmusik beeinflusst ist. In seinem Programm verbeugt sich das Duo Casals aber auch vor den großen Kompositionen der südamerikanischen Gegenwartsmusik, die immer auch eine Ahnung von Europa in sich tragen, da ihre Schöpfer vielfach europäische Wurzeln haben oder in Europa ausgebildet wurden.

Komponisten wie Villa Lobos, Gnattali, Gismonti und Zenamon sind allesamt polyglotte Weltbürger, deren Werke nie ihre lateinamerikanischen und europäischen Ursprünge verleugnen. Sie vereinen vielmehr in brillantem Cross-Over die beispiellose, traditionsverbundene Rhythmik und Melodik brasilianischer Folklore mit Stilelementen des amerikanischen Jazz und Fragmenten europäischer Kammermusik.

Und so finden die Sensibilität und das Temperament des Duo Casals in den Stücken der Südamerikaner wie Villa Lobos, Gismonti und Zenamon ihren vollendeten musikalischen Ausdruck, aber auch in den Interpretationen der Werke des Weltbürgers Astor Piazzolla, der Spanier Granados und de Falla und der Franzosen Ravel oder Duplessy.

Das Duo Casals mit Felicitas Stephan am Violoncello und Wolfgang Lehmann an der Gitarre hat sich vor mehr als 20 Jahren gegründet und gibt seitdem Konzerte in ganz Europa. Seine Auftritte berühren das Publikum auf ganz besondere Weise und werden von der Kritik für seine einfühlsame Gestaltungsfähigkeit gelobt. Den beiden exzellenten Musiker gelingt es scheinbar mühelos, in ihre Musik einzutauchen und mit künstlerischer Virtuosität ein ganz besonderes Lebensgefühl zu vermitteln.

Das Duo hat sich nach einem der berühmtesten Musiker des 20. Jahrhunderts, dem spanischen Cellisten Pablo Casals, benannt.

Foto © Volker Beushausen

Pressestimmen

„Mit einer Originalkomposition für Gitarre und Cello von Zenamon sorgten sie für Gänsehaut beim Publikum; ein Wechselspiel aus munteren und melancholischen Tönen, das passender nicht hätte dargeboten werden können.“
Westfälischer Anzeiger

„Felicitas Stephan und Wolfgang Lehmann bewiesen ihre Meisterschaft im temperamentvollen und einfühlsamen Spiel.“
Münchner Merkur

„Felicitas Stephan und Wolfgang Lehmann träumen auf Sonho Brasileiro in der Tat zusammen einen wunderschönen Traum. Zu hören ist auf sehr sinnliche, stoffliche Weise genau das, was die Musik Brasiliens im vergangenen 20. Jahrhundert so berühmt gemacht, ihr weltweit so viele begeisterte Anhänger beschert hat: Leichtigkeit und Raffinesse, Vielfarbigkeit, lebendiger Puls und Entspanntheit. Musik mit Seele. Nichts wirkt hier verstaubt, akademisch rezitiert. Die meist vom Cello geführtem Melodielinien haben viel Luft zum Atmen, schwingen, sind nie zu dick aufgestrichen. Sonho Brasileiro ist insgesamt eine jener Scheiben, deren Klänge auf angenehmste und schönste Weise in den Gedanken bleiben.“
Akustik Gitarre

Tango Ensemble Contrabajando

Tango Ensemble Contrabajando

DIE VIER JAHRESZEITEN VON BUENOS AIRES

Wer Argentinien und Buenos Aires hört, der denkt sofort an Tango, an Leidenschaft, Hingabe und pure Emotionen.

Unsere musikalischen Reise führt uns zum argentinischen Tango mit Werken von Astor Piazzolla, José Bragato und Daniel Stavinski – überzeugender kann Weltmusik nicht sein!

Astor Piazzolla gilt als der Vater des Tango Nuevo, der den klassischen Tango Argentino zu zeitgenössischen Formen und Kunstansprüchen weiterentwickelte. Piazzolla war gebürtig aus Buenos Aires und so stand seine Geburtsstadt immer wieder im Mittelpunkt seines kompositorischen Schaffens. In den 60er Jahren entstand der Zyklus „seiner“ Jahreszeiten, die von Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ inspiriert waren.

Es sollten “Die vier Jahreszeiten aus Buenos Aires” werden. Während Vivaldi die Natur und das ländliche Leben der frühen Neuzeit im Spiegel der Jahreszeiten schildert, fasst Piazzolla das moderne Leben in der Großstadt Buenos Aires, deren Einwohner sich “Porteños” nennen, in Töne. Was den Stil jener argentinischen Jahreszeiten betrifft, so ist er geprägt von den Klängen des Tangos und des Jazz, von durchaus neutönenden aggressiven Klängen und einer fast bedrohlichen Dramatik, wie sie für Piazzolla typisch sind.

Mit den 4 Jahreszeiten wollte Piazzolla den Puls der Großstadt versinnbildlichen. Mit ihnen lässt er das bürgerliche Buenos Aires vor unseren Augen erstehen, den neuen Tango, die Seele von Buenos Aires.

Im Sommer herrscht die Leidenschaft, wenn die sengende Hitze den Körper verzehrt und auch der Kalender die Temperatur der Liebe ständig steigen lässt. Selbst der Zement in der Stadt glüht. Mühevoll ist es, durch die Straßen zu gehen, die Siesta ist schwer von dieser schwülen Hitze.
Der Herbst ist die Zeit des Abschieds. Die Flüchtigkeit der Leidenschaft weicht der Vergänglichkeit. Die Stadt beginnt, sich in Gelb zu kleiden. Die Noten scheinen Ausschau zu halten, sie sinken sehnsüchtig in die Tiefe. Im Winter herrschen Einsamkeit, Kälte und grauer Alltag, aber auch die Nacht mit ihren heißen Tangorhythmen.
Im Frühling begegnen wir unserer ersten Liebe: körperliche Versuchung, ein Imbiss der Verliebten im Grünen. Die Stadt erwacht nach dem Winter zu neuem Leben, die Bäume schmücken sich mit Grün und die Blumen tauchen die ganze Stadt in einen verführerischen Duft.

Das Tango Ensemble Contrabajando lässt die Zuhörer eintauchen in die Sehnsucht, in die Fröhlichkeit, in den Witz, in die Eleganz und in die Virtuosität dieser Tango-Musik und begeistert sein Publikum mit Spielfreude, Leidenschaft, Emotionen, Kreativität und eingängige Melodien unabhängig von stilistischem Schubladendenken.

Traurig sanft, aber auch bestimmend deutlich lässt Felicitas Stephan ihr Cello singen. Kraftvoll melden Wolfgang Lehmann an der Gitarre und Sabine Böker-Kaminsky am Klavier immer wieder einen Anspruch auf Melodieführung an. Stefanie Schulte-Hoffmann lässt ihr Akkordeon frohlocken und jubeln, aber auch wehmütig klagen. Uli Bär sorgt am Kontrabass für ein rhythmusgebendes solides Fundament. Mit seiner interessanten Besetzung bildet das Ensemble Contrabajando eine Ausnahme in der Ensemble-Landschaft. Eine emotionsbetonte Bereicherung der Musik sollte es von Anfang an sein. Begleiten Sie die Musiker auf ihrer Reise nach Argentinien mit Piazzollas Musik und erleben Sie, wie das Ensemble Contrabajando „Die vier Jahreszeiten von Buenos Aires“ von Astor Piazzolla aufführt.

Felicitas Stephan – Violoncello
Wolfgang Lehmann – Gitarre
Stefanie Schulte-Hoffmann – Akkordeon
Uli Bär – Kontrabass
Sabine Böker-Kaminsky – Klavier

Foto © Volker Beushausen


Pressestimmen

Buck Wolters‘ rassiger „Fuego Negro“ reißt einfach mit, Bragatos „Milontan“ entführt mit wunderschönen Cello-Kantilenen ins Land der Sehnsucht. „Sommer“ und „Winter“ zeigen ein Ensemble, das mit sinnlichem Gespür die wechselnden Gefühle beredt zum Ausdruck bringt: Es singt unendliche Sehnsucht, erinnert wehmütig an unwiederbringliche Momente, beklagt die Einsicht in die Unabänderlichkeit der Realität und macht sie durch diese Musik erträglicher.
Ob der rastlose Höllenritt „Vayamos“ oder die zu Tränen rührende „Oblivion“, ob der unbändige „Libertango“ oder das wehmütig-liebevolle „Adios Noniño“ – alle Tangos Piazzollas sind Ausdruck tiefster Menschlichkeit und machen diesen Abend für die begeisterten Zuhörer zu einem besonderen.
(Hellweger Anzeiger 14.10.2018)

Emotionaler Rausch für die Ohren … das ist musikalischer Hochgenuss, ein wunderbarer Abend.
(Der Patriot / Geseker Zeitung, 06.02.2017)

Die 12 Hellweger Cellisten

Die 12 Hellweger Cellisten

MIT BEETHOVEN DURCH EUROPA

Wir sind dabei!

Beim „Beethoven Pastoral Project“ der Beethoven Jubiläums Gesellschaft mbH BTHVN2020 

Nachdem sie im vergangenen Jahr ihre erste, von Publikum und Kritik hochgelobte CD präsentiert haben, folgt nun als weiterer Höhepunkt für die 12 Hellweger Cellisten die Teilnahme am weltweiten BEETHOVEN PASTORAL PROJECT der Beethoven Jubiläumsgesellschaft mbH BTHVN2020 anlässlich des 250. Geburtstages von Ludwig van Beethoven im Beethovenjubiläumsjahr 2020.

Die 12 Hellweger Cellisten – Botschafter des Festivals Celloherbst am Hellweg –  werden auf ihrer musikalischen Reise durch Europa einen ausgiebigen Halt in Bonn einlegen und Beethovens bekannteste Programmmusik –  die Pastorale – Sinfonie – in noch nie gehörter Besetzung für 12 Violoncelli interpretieren. Die Arrangements stammen aus der Feder von Renan Moreira, der Mitglied der 12 Hellweger Cellisten ist.

Auf beeindruckende Weise werden sich die 12 Hellweger Cellistinnen und Cellisten, ein multikulturelles Ensemble mit Mitgliedern aus neun Nationen, am BEETHOVEN PASTORAL PROJECT beteiligen, „bei dem sich „Künstler auf der ganzen Welt durch ihre Auseinandersetzung mit Beethovens Pastorale-Sinfonie zu einem Netzwerk zusammenschließen, um mit einer Aufführung „ihrer Pastorale“ am Earth Day der Vereinten Nationen 2020 ein Zeichen gegen Umweltzerstörung zu setzen.“ (www.bthvn2020.de)

Die Beethoven Jubiläumsgesellschaft hat das BEETHOVEN PASTORAL PROJECT gemeinsam mit dem Weltklimasekretariat der Vereinten Nationen ins Leben gerufen, denn Ludwig van Beethoven liebte die Natur. Mit seiner sechsten Sinfonie hat er uns diese Liebe zur Natur als sein eindrucksvolles musikalisches Vermächtnis hinterlassen.

Mit Beethoven durch Europa 

Der Besuch bei Beethoven in Bonn ist das Highlight im neuen Programm der 12 Hellweger Cellisten. Beethovens „Pastorale“ wird in dieser Besetzung für 12 Violoncelli erstmalig zu hören sein. Mit der ihnen eigenen Virtuosität und musikalischen Sensibilität werden die 12 Hellweger Cellisten die Melodien Beethovens interpretieren und mit dem warmen und vielfältigen Klangreichtum ihrer Instrumente für ein ganz besonderes Konzerterlebnis sorgen.

Der klangvolle Höhenflug über den gesamten Kontinent Europa beginnt am Hofe des Sonnenkönigs Ludwig XIV mit der bekannten „Europa-Hymne“ des französischen Komponisten Marc-Antoine Charpentier und den Flamenco Südspaniens lässt das Stück „Asturias“ von Isaac Albeniz mit seinen rasanten Pizzicati erleben. Als Kontrast dazu folgt ein Winterabend im Jahr 1876 in der Nähe von Bergen in Norwegen: Edvard Grieg sitzt in seiner Hütte und arbeitet an seiner “Peer Gynt Suite”. Die Tochter des Bergkönigs soll befreit werden und traumhaft schöne, nordische Klänge erfüllen den Raum. Der begnadete Cellist und Komponist Giovanni Sollima stammt aus dem sizilianischen Palermo in Italien und hat mit seinem „Vibrez“ ein Werk geschaffen, das vor allem von seinen tief empfundenen Wurzeln in der Kultur seiner Heimat geprägt ist. Zurück in Frankreich erwartet die Zuhörer ein weiterer Höhepunkt der musikalischen Reise durch Europa mit dem Bolero von Maurice Ravel, der beim Celloherbst 2016 zum ersten Mal in der Besetzung für 12 Celli gespielt wurde.

Die 12 Hellweger Cellisten, Leitung: Felicitas Stephan

Die 12 Hellweger Cellisten sind eines der außergewöhnlichsten Kammermusik-Ensembles unserer Zeit. Ihr warmer und farbenreicher Klang begeistert schon seit vielen Jahren immer wieder zum Celloherbst am Hellweg, dem größten Cellofestival der Welt.

Die 12 Hellweger Cellistinnen und Cellisten sind seit 2004 ein multikulturelles Ensemble, dessen Mitglieder aus neun unterschiedlichen Ländern kommen, aber zwei Dinge gemeinsam haben: sie leben entlang des Hellwegs in Duisburg, Essen, Bochum, Dortmund, Witten, Unna und Werl und sie spielen das Cello virtuos in allen Lagen. Unter den 12 Hellweger Cellisten findet man auch in diesem Jahr wieder junge Cellosterne. Sie begeistern mit Virtuosität, Spielwitz und Einfallsreichtum. Gegründet wurde das Ensemble für den ersten Celloherbst am Hellweg im Jahr 2004 und trägt seitdem die Idee der Vielseitigkeit des Cellospiels und der Förderung regionaler Kompetenzen weiter.

Für viele – insbesondere jüngere Zuhörer – ist die Begegnung mit den 12 Hellweger Cellisten der Einstieg in die oft unbekannte Welt der klassischen Musik. Warum diese Begegnung so gut funktionieren kann, hat auch mit der Auswahl der Werke zu tun, denen sich die 12 Hellweger Cellisten widmen. Es handelt sich um wunderschöne Familienkonzerte für alle von fünf bis 95 Jahren, mit Einflüssen von Klassik, Musical, Jazz und Rock.

Der Klang eines solchen Streichorchesters wie das der zwölf Hellweger Cellistinnen und Cellisten mit seinen ungewöhnlichen Kombinationen von gestrichenen und gezupften Tönen, von der sonoren Basslage bis in die Schwindel erregenden Höhen eines Koloratur-Soprans, lädt dazu ein, alle konventionellen Vorstellungen vom Cellospiel hinter sich zu lassen. Das Cello spricht zu uns in unserer eigenen Stimmlage und kann dabei das Bedürfnis nach ausschweifender Kantilene ebenso befriedigen wie nach sattem Fundament, es kann rhythmisch jazzen oder romantisch jubilieren.

2012 hat Felicitas Stephan die Leitung übernommen und ein neues Konzept entwickelt, das gerade den jungen Cello-Sternen die Möglichkeit gibt, in dieser spannenden Besetzung zusammen mit etablierten Musikern zu spielen.

Felicitas Stephan (Leitung) 

Die gebürtige Mannheimerin mit europäischen Wurzeln war bereits im Alter von 7 Jahren Schülerin des legendären Solocellisten Hans Adomeit.
Ihr Studium bei Carl-Gustav Settelmeier schloss sie in Dortmund mit der künstlerischen Reifeprüfung ab. Meisterkurse u. a. bei Prof. Sebastian Baer, Prof. Maria Kliegel und William Pleeth ergänzten ihre Ausbildung.

Ob Teatro Verdi in Pisa oder Robert Schumann-Haus in Zwickau, ob Kulturhauptstadt RUHR.2010 oder Festivals am Gardasee, ob fränkische und havelländische Musikfestspiele, Schönberger Musiksommer, Konzerte an der Ostsee von Kühlungsborn bis auf den Darß, ob Stuttgart, Hamburg, Antwerpen, Paris, Turin, Rom, Trient, Neapel, Graz, Split, Brasov oder Murcia – seit mehr als 20 Jahren gibt sie europaweit Kammerkonzerte in Duo- und Trio-Besetzungen und als Solistin unterschiedlicher Kammerorchester.

So entlockt sie großen Komponisten Geheimnisse, geleitet vom Reichtum ihrer phantasievollen Interpretationen und dem Klang ihres wunderbaren flämischen Cellos, gebaut 1752 von Joseph Benoît Boussu. Die interessante Diskographie von Felicitas Stephan beinhaltet etliche Ersteinspielungen wie ihre CD „Werke bedeutender Komponistinnen“ und die CD „Duo Ponticelli – Musik aus Brasilien“, die ebenso wie ihre CD „Sonho Brasileiro“ mit begeisterten Rezensionen in der Fachpresse bedacht wurden. Ihre Einspielungen werden immer wieder im Rundfunk gesendet.

Die Hellweger Cellisten beim BEETHOVEN PASTORAL PROJECT 2020 sind:

Felicitas Stephan (D) – Leitung
Dimitris Karagiannakidis (Griechenland), Karl Figueroa (Chile), Margarita Fonotova (Ukraine), Katja Denzler (D), Yujing Li (China), Rafael Guevara (Venezuela), Pauline Stephan (D), Annette Demond (D), Yolanta Delibozova (Bulgarien), Renan Moreira (Brasilien), Thomas Büttner (D), Lydia Schlegel (D), Cecilia Rubio Zamora (Spanien)

Foto © Andreas Winkelsträter